ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Diese AGB werden vereinbart zwischen dem Auftraggeber und Corporate Training Gesellschaft für Kommunikationstraining mbH & Co KG, Theodor-Neutig-Straße 3, 28757 Bremen (Auftragnehmer).

1. Gegenstand der Leistung; Teilnehmer/innenzahl; Zeiten; Personal

Der Auftragnehmer bietet dem Auftraggeber Trainings für Teilnehmer/innen an.

1.1. Teilnehmer/innenzahl „Verhandlungstraining“:
Die Trainings haben maximal 14 Teilnehmer/innen. Die verbindliche Teilnehmeranzahl ist bis spätestens vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung dem Auftragnehmer bekannt zu geben.

1.2. Teilnehmer/innenzahl „Kommunikationstraining“:
Die Trainings haben maximal sechs Teilnehmer/innen.

1.3. Teilnehmer/innenzahl „Erfolgreiches Stressmanagement“:
Die Trainings haben maximal 10 Teilnehmer/innen. Die verbindliche Teilnehmeranzahl ist bis spätestens vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung dem Auftragnehmer bekannt zu geben.

1.4. Teilnehmer/innenzahl „Einzelcoaching“:
Beim Einzelcoaching begleitet ein Coach max. eine/n Teilnehmer/in.

Die Dauer des Verhandlungstrainings, Kommunikationstrainings, Erfolgreiches Stressmanagement oder des Einzelcoachings und die zeitliche Aufteilung werden im Vertrag verbindlich bestimmt. Die Trainings bzw. Coachingmaßnahmen werden durch Trainer / Coaches durchgeführt, die der Auftragnehmer stellt. Die Auswahl der Trainer / Coaches bestimmt der Auftragnehmer.

2. Preise

2.1 Seminarpreis / Trainingspreis
Der Seminarpreis / Trainingspreis versteht sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer. Zusätzlich sind Unterbringungskosten, Spesen und Fahrtkosten der Trainer durch den Auftraggeber zu tragen. Die Rechnungsstellung über den Seminarpreis / Trainingspreis erfolgt vier Wochen vor Trainingsbeginn.

2.2 Weiteres
Eine Hotelunterbringung (mind. 3-Sterne-Kategorie) ist zu gewährleisten. Auftraggeber und Auftrag-nehmer stimmen im Vorfeld ab, ob der Auftraggeber die Hotelbuchung für die Trainer übernimmt oder ob diese vom Auftragnehmer selbst übernommen wird.
Der Auftragnehmer trägt dafür Sorge, dass jeweils kostengünstige Verkehrsmittel gewählt werden, ist in seiner Wahl aber frei. Bei Bahnfahrten besteht Anspruch auf Buchungen für die 1. Klasse. Bei Anreise per Flugzeug ersetzt der Auftraggeber bei innereuropäischen Flügen die für die Trainer entstehenden Kosten für Tickets der Economy-Class. Bei Interkontinentalflügen sind die Kosten für Tickets der Business-Class zu ersetzen. Bei Anreise mit einem Kraftfahrzeug (Kfz) erfolgt die kilometergenaue Abrechnung zu einem Kilometerpreis in Höhe von € 0,75 / km. Mietwagenkosten werden vom Auftraggeber vollständig ersetzt.

3. Unterlagen

Der Auftraggeber erhält die Unterlagen zur Vorbereitung des Trainings per Post oder per Mail. Er hat diese an die Teilnehmer/innen weiterzuleiten und gegebenenfalls für die Teilnehmer/innen auf seine Kosten termingerecht zu vervielfältigen.

4. Organisation und Durchführung

Die Organisation des Trainings liegt beim Auftraggeber, wobei der Auftragnehmer vor verbindlicher Buchung der Räumlichkeiten durch den Auftraggeber entscheidet, ob diese für die Durchführung geeignet sind. Anfallende Kosten des Trainings gehen zu Lasten des Auftraggebers. Der Auftraggeber trägt dafür Sorge, dass vor Ort die Seminarstandardtechnik und insbesondere Flip-Chart, Leinwände, Pinwände samt notwendigen Hilfsmitteln vorhanden sind. Weiterhin organisiert der Auftraggeber auf eigene Kosten die Verpflegung der Trainer und Teilnehmer/innen.

Findet das Training in der Corptrain Academy, Theodor-Neutig-Str. 3, 28757 Bremen statt, übernimmt der Auftragnehmer die Organisation des Trainings sowie die Tagesverpflegung der Trainer und Teilnehmer/innen. Die anfallenden Kosten (Tagungspauschale) gehen zu Lasten des Auftraggebers.

5. Methodik / Didaktik

Für die Methodik und Didaktik des Trainings ist der Auftragnehmer verantwortlich. Der Trainer ist berechtigt, aus seiner Sicht notwendige Veränderungen am geplanten Trainingsablauf und den -inhalten vorzunehmen. Er wird den Auftraggeber über die als notwendig erachteten Veränderungen zum frühestmöglichen Zeitpunkt informieren. Es besteht kein Recht des Auftraggebers, das Honorar zu kürzen.

6. Mitwirkung des Auftraggebers

Vor und während des Trainings / der Trainingsreihe informiert der Auftraggeber den Trainer / Auftrag-nehmer über alle Umstände, die für die Vorbereitung und Durchführung des Trainings / der Trainingsreihe bedeutsam sind.

7. Stornierung

Der Vertrag kann vom Auftraggeber kostenfrei bis zu 8 Wochen vor dem Trainingstermin schriftlich storniert werden. Für die Fristberechnung zählt der Posteingang der Stornierung beim Auftragnehmer. Bei Stornierung zu einem späteren Zeitpunkt sind vom Auftraggeber bei Absage

  • bis zu sechs Wochen vor dem vereinbarten Training 50 %,
  • bis zu vier Wochen vor dem vereinbarten Training 75 % und anschließend
  • bis zum Trainingstermin 100 %

des Honorars zu zahlen. Zusätzlich berechnet der Auftragnehmer in diesem Fall Stornierungskosten für eventuell in Anspruch genommene Leistungen von dritten Parteien (Unterkunft, Verpflegung, Mietwagen, Flüge etc.).


8. Hindernisse für die Leistungserbringung

Kann durch höhere Gewalt, Krankheit, Unfall oder sonstige von dem Auftragnehmer unverschuldete Gründe das Training nicht zum vereinbarten Termin stattfinden, ist der Auftragnehmer verpflichtet, unverzüglich einen Ersatztermin zu benennen oder einen Ersatztrainer zu stellen. Schaden-ersatzansprüche des Auftraggebers gegen den Trainer / Auftragnehmer sind ausgeschlossen. Hindernisse, die ihre Ursache bei dem Auftraggeber oder den Teilnehmer/innen haben, lassen den Vergütungsanspruch des Auftragnehmers unberührt.

9. Schriftform

Mündliche Nebenabreden sind nicht getroffen. Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für den Verzicht auf dieses Schriftformerfordernis selbst.

10. Gerichtsstand

Soweit die Wahl des Gerichtsstands zulässig ist, wählen die Beteiligten als Gerichtstand Bremen.

11. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages, der AGB oder Teile davon unwirksam sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung haben die Parteien eine Regelung zu treffen, die sie unter Berücksichtigung von Treu und Glauben in Kenntnis der Unwirksamkeit dieser Bestimmung getroffen hätten. Entsprechendes gilt, falls der Vertrag eine Lücke enthält oder sich in einzelnen Punkten als undurchführbar erweist.

Stand: 01.01.2020